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Rechtssatz RS0112187×

Rechtssatz RS0112187

Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Zivilrecht

Rechtssatznummer

RS0112187

Entscheidungsdatum

16.09.2025

Rechtssatz

Der Unternehmer muss nicht von sich aus die Anrechnung vornehmen; vielmehr hat der Besteller zu behaupten und zu beweisen, was sich der Unternehmer anrechnen lassen muss.

Entscheidungstexte

  • 2 Ob 54/99a
    Entscheidungstext OGH 10.06.1999 2 Ob 54/99a
  • 4 Ob 116/11d
    Entscheidungstext OGH 09.08.2011 4 Ob 116/11d
    Auch; Beisatz: Die Höhe des anzurechnenden Betrags kann gegebenenfalls ‑ entsprechendes Vorbringen und Tatsachensubstrat vorausgesetzt ‑ nach § 273 ZPO geschätzt werden. (T1)
  • 3 Ob 126/11t
    Entscheidungstext OGH 14.12.2011 3 Ob 126/11t
  • 8 Ob 133/16s
    Entscheidungstext OGH 30.05.2017 8 Ob 133/16s
  • 8 Ob 121/17b
    Entscheidungstext OGH 25.06.2018 8 Ob 121/17b
    Auch
  • 8 Ob 102/19m
    Entscheidungstext OGH 18.11.2019 8 Ob 102/19m
    Beisatz: Der Umstand, dass der Kläger den Einwand des Beklagten vorweggenommen und nur einen Teil des vereinbarten Werklohns eingeklagt hat, enthebt den Beklagten nicht von seiner Behauptungs- und Beweislast dafür, dass sich der Kläger durch das Unterbleiben der Ausführung des Werks noch mehr erspart hat. (T2)
  • 4 Ob 119/21k
    Entscheidungstext OGH 23.11.2021 4 Ob 119/21k
    Beisatz wie T2
    Anm: Veröff: SZ 2021/100
  • 3 Ob 119/22d
    Entscheidungstext OGH 20.07.2022 3 Ob 119/22d
    Beis wie T2
  • 6 Ob 171/24a
    Entscheidungstext OGH Zurückweisung mangels erheblicher Rechtsfrage 16.09.2025 6 Ob 171/24a

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1999:RS0112187

Im RIS seit

10.07.1999

Zuletzt aktualisiert am

22.10.2025

Dokumentnummer

JJR_19990610_OGH0002_0020OB00054_99A0000_002