Rechtssatz RS0113222
Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)
Rechtssatznummer
RS0113222
Entscheidungsdatum
03.04.2019
Rechtssatz
Da das Einzugsermächtigungsverfahren (EEV) grundsätzlich allen Beteiligten Vorteile bietet, ist eine gröbliche Benachteiligung eines Vertragspartners iSd § 879 Abs 3 ABGB mit dieser Vertragsgestaltung auch dann noch nicht verbunden, wenn der Schuldner zum Ausgleich für die mit der Nichterteilung einer Einzugsermächtigung verbundenen Kostennachteile des Gläubigers diesem eine mäßige Zahlscheingebühr ("Barzahleraufschlag") zu entrichten hat.Da das Einzugsermächtigungsverfahren (EEV) grundsätzlich allen Beteiligten Vorteile bietet, ist eine gröbliche Benachteiligung eines Vertragspartners iSd Paragraph 879, Absatz 3, ABGB mit dieser Vertragsgestaltung auch dann noch nicht verbunden, wenn der Schuldner zum Ausgleich für die mit der Nichterteilung einer Einzugsermächtigung verbundenen Kostennachteile des Gläubigers diesem eine mäßige Zahlscheingebühr ("Barzahleraufschlag") zu entrichten hat.
Entscheidungstexte
- 4 Ob 50/00g
Entscheidungstext OGH 14.03.2000 4 Ob 50/00g
Veröff: SZ 73/46
- 7 Ob 151/07t
Entscheidungstext OGH 17.10.2007 7 Ob 151/07t
Vgl auch; Beisatz: Hier: Eine grobe Benachteiligung liegt dann vor, wenn das Lastschriftverfahren die einzig zulässige Zahlungsart sein soll. (T1)
- 7 Ob 263/07p
Entscheidungstext OGH 23.01.2008 7 Ob 263/07p
Vgl auch; Beis wie T1
- 1 Ob 124/18v
Entscheidungstext OGH 03.04.2019 1 Ob 124/18v
European Case Law Identifier (ECLI)
ECLI:AT:OGH0002:2000:RS0113222
Zuletzt aktualisiert am
20.05.2019
Dokumentnummer
JJR_20000314_OGH0002_0040OB00050_00G0000_002