Rechtssatz RS0113326
Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)
Rechtssatznummer
RS0113326
Entscheidungsdatum
18.07.2022
Norm
B-VG Art87 Abs2
BG zur Durchführung des Übk über die zivilrechtlichen Aspekte int Kindesentführung - HKÜ §5 Abs2
JN §1 CXIXa
VerwEinzG §13
Rechtssatz
Bei der Bestellung eines Richteramtsanwärters zum Vertreter des Antragstellers nach § 5 Abs 2 erster Satz des Bundesgesetzes zur Durchführung des Übereinkommen vom 25. Oktober 1980 über die zivilrechtlichen Aspekte internationaler Kindesentführung, BGBl 1988/513, wird der Vorsteher des Bezirksgerichts als monokratisches Organ der Justizverwaltung tätig. Seine Entscheidung ist nur im administrativen Weg anfechtbar.Bei der Bestellung eines Richteramtsanwärters zum Vertreter des Antragstellers nach Paragraph 5, Absatz 2, erster Satz des Bundesgesetzes zur Durchführung des Übereinkommen vom 25. Oktober 1980 über die zivilrechtlichen Aspekte internationaler Kindesentführung, BGBl 1988/513, wird der Vorsteher des Bezirksgerichts als monokratisches Organ der Justizverwaltung tätig. Seine Entscheidung ist nur im administrativen Weg anfechtbar.
Entscheidungstexte
- 1 Ob 355/99h
Entscheidungstext OGH 22.02.2000 1 Ob 355/99h
Veröff: SZ 73/32
- 8 Ob 68/22s
Entscheidungstext OGH 18.07.2022 8 Ob 68/22s
Vgl; Beisatz: Hier: Zuständiges Entscheidungsorgan für einen Antrag auf nachträgliche Ausfolgung gemäß § 13 VerwEinzG ist der Gerichtsvorsteher (Präsident) des Verwahrschaftsgerichts, der im Rahmen der monokratischen Justizverwaltung entscheidet. (T1)
European Case Law Identifier (ECLI)
ECLI:AT:OGH0002:2000:RS0113326
Zuletzt aktualisiert am
08.09.2022
Dokumentnummer
JJR_20000222_OGH0002_0010OB00355_99H0000_001