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Rechtssatz RS0113326

Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Zivilrecht

Rechtssatznummer

RS0113326

Geschäftszahl

1Ob355/99h; 8Ob68/22s

Entscheidungsdatum

18.07.2022

Norm

B-VG Art87 Abs2
BG zur Durchführung des Übk über die zivilrechtlichen Aspekte int Kindesentführung - HKÜ §5 Abs2
JN §1 CXIXa
VerwEinzG §13

Rechtssatz

Bei der Bestellung eines Richteramtsanwärters zum Vertreter des Antragstellers nach Paragraph 5, Absatz 2, erster Satz des Bundesgesetzes zur Durchführung des Übereinkommen vom 25. Oktober 1980 über die zivilrechtlichen Aspekte internationaler Kindesentführung, BGBl 1988/513, wird der Vorsteher des Bezirksgerichts als monokratisches Organ der Justizverwaltung tätig. Seine Entscheidung ist nur im administrativen Weg anfechtbar.

Entscheidungstexte

  • 1 Ob 355/99h
    Entscheidungstext OGH 22.02.2000 1 Ob 355/99h
    Veröff: SZ 73/32
  • 8 Ob 68/22s
    Entscheidungstext OGH 18.07.2022 8 Ob 68/22s
    Vgl; Beisatz: Hier: Zuständiges Entscheidungsorgan für einen Antrag auf nachträgliche Ausfolgung gemäß § 13 VerwEinzG ist der Gerichtsvorsteher (Präsident) des Verwahrschaftsgerichts, der im Rahmen der monokratischen Justizverwaltung entscheidet. (T1)

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:2000:RS0113326

Im RIS seit

23.03.2000

Zuletzt aktualisiert am

08.09.2022

Dokumentnummer

JJR_20000222_OGH0002_0010OB00355_99H0000_001