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Rechtssatz RS0113712

Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Zivilrecht

Rechtssatznummer

RS0113712

Geschäftszahl

8Ob327/99t; 8Ob133/17t

Entscheidungsdatum

29.11.2017

Rechtssatz

Gegen die Einleitung eines Verbesserungsverfahrens (hier: durch das Rekursgericht) hinsichtlich eines nicht von vorneherein als ungeeignet erscheinenden Zwangsausgleichsantrags im Stadium der Vorprüfung des Zwangsausgleichsantrags bestehen keine Bedenken, ist doch die Änderung, insbesondere Verbesserung des Zwangsausgleichsvorschlags auch noch in der Ausgleichstagsatzung zulässig und darf diese sogar für diesen Zweck erstreckt werden (Paragraph 148 a, KO).

Entscheidungstexte

  • 8 Ob 327/99t
    Entscheidungstext OGH 25.05.2000 8 Ob 327/99t
    Veröff: SZ 73/88
  • 8 Ob 133/17t
    Entscheidungstext OGH 29.11.2017 8 Ob 133/17t
    Vgl; Beisatz: Bei Unterbreitung eines verbesserten Sanierungsplanvorschlages ist eine nochmalige Erstreckung der Sanierungsplantagsatzung gemäß § 148a Abs 1 Z 2 IO zulässig, auch wenn zuvor eine Erstreckung gemäß § 148a Abs 1 Z 1 IO erfolgt war. (T1)

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:2000:RS0113712

Im RIS seit

24.06.2000

Zuletzt aktualisiert am

14.05.2018

Dokumentnummer

JJR_20000525_OGH0002_0080OB00327_99T0000_008