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Rechtssatz RS0116459

Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Zivilrecht

Rechtssatznummer

RS0116459

Geschäftszahl

3Ob312/01f

Entscheidungsdatum

24.04.2002

Norm

EO §183 Abs1
EO §184 Abs1 Z7
ZPO §84 II
ZPO §85
VbgGVG §7
VbgGVG §18
VbgGVG §21

Rechtssatz

Das Exekutionsgericht hat nach Paragraph 21, Absatz 5, VbgGVG nur zu prüfen, ob ein Antrag oder eine Erklärung innerhalb der nach Paragraph 21, Absatz eins, leg cit zu setzenden Frist abgegeben wurde. Im Fall der fristgerechten Vorlage einer inhaltlich unzureichenden, wenngleich bestätigenden Erklärung nach Paragraph 7, leg cit ist das Exekutionsgericht nicht zur Duchführung eines Verbesserungsverfahrens verpflichtet. Liegen durch eine solche (nicht dem Gesetz entsprechende) Erklärung die Voraussetzungen des Paragraph 21, Absatz 3, Litera c, leg cit nicht vor, so darf der Zuschlag erst nach Ablauf der durch die Abgabe der Erklärung bei der Behörde in Gang gesetzten Viermonatsfrist des Paragraph 21, Absatz 3, Litera d, leg cit für rechtswirksam erklärt werden.

Entscheidungstexte

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:2002:RS0116459

Dokumentnummer

JJR_20020424_OGH0002_0030OB00312_01F0000_001