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Rechtssatz RS0116662

Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Strafrecht

Rechtssatznummer

RS0116662

Entscheidungsdatum

24.01.2023

Rechtssatz

Der in einer unangemessenen Verfahrensdauer liegende Nachteil eines Angeklagten lässt sich im Stadium eines noch nicht abgeschlossenen Verfahrens nur durch eine möglichst rasche Prozessbeendigung unter Beachtung des betreffenden Milderungsgrundes, nicht aber eine Neudurchführung des Strafverfahrens gemäß Paragraph 363 a, Absatz eins, StPO ausgleichen.

Entscheidungstexte

  • 12 Os 14/01
    Entscheidungstext OGH 23.05.2002 12 Os 14/01
  • 13 Os 44/12p
    Entscheidungstext OGH 30.08.2012 13 Os 44/12p
    Vgl
  • 12 Os 53/14g
    Entscheidungstext OGH 11.06.2014 12 Os 53/14g
    Auch; Beisatz: Der in einer unangemessenen Verfahrensdauer liegende (im Fall einer Verurteilung gemäß § 34 Abs 2 StGB als Milderungsgrund zu berücksichtigende) Nachteil eines Freigesprochenen lässt sich nicht durch eine Neudurchführung des Verfahrens gemäß § 363a Abs 1 StPO ausgleichen. (T1)
  • 14 Os 123/22b
    Entscheidungstext OGH 24.01.2023 14 Os 123/22b
    Vgl

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:2002:RS0116662

Im RIS seit

22.06.2002

Zuletzt aktualisiert am

20.02.2023

Dokumentnummer

JJR_20020523_OGH0002_0120OS00014_0100000_006