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Rechtssatz RS0117391×

Rechtssatz RS0117391

Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Strafrecht

Rechtssatznummer

RS0117391

Entscheidungsdatum

27.09.2022

Rechtssatz

Trifft der Vorsitzende von Amts wegen eine prozessleitende Verfügung, bedarf es eines Antrages an den Gerichtshof, anders zu verfahren, um zur Rüge aus Ziffer 4, berechtigt zu sein. Ein bloßer Protest gegen die Vornahme einer Prozesshandlung genügt nicht.

Entscheidungstexte

  • 11 Os 124/02
    Entscheidungstext OGH 11.02.2003 11 Os 124/02
  • 12 Os 18/05x
    Entscheidungstext OGH 28.04.2005 12 Os 18/05x
    Auch; Beisatz: Behaupteten Mängeln der Verhandlungsleitung der Vorsitzenden des Schwurgerichtshofes ist durch eine entsprechende Antragstellung in der Hauptverhandlung zu entgegnen, welche - im Fall ihrer Erfolglosigkeit - die Bekämpfung des Urteils mittels Verfahrensrüge (§ 345 Abs 1 Z 5 StPO) eröffnet. (T1)
  • 11 Os 130/06m
    Entscheidungstext OGH 27.03.2007 11 Os 130/06m
    Vgl auch; Beisatz: Die Zurückweisung von Fragen durch den Vorsitzenden gemäß § 249 Abs 2 StPO kommt als Anfechtungsbasis nicht in Betracht. (T2)
  • 14 Os 15/09a
    Entscheidungstext OGH 23.06.2009 14 Os 15/09a
    Beisatz: Gegen die Zurückweisung von Fragen durch die Vorsitzende wurde kein Zwischenerkenntnis des Schöffengerichts beantragt. Bloßes „Rügen" des Vorgehens der Vorsitzenden ersetzt eine Antragstellung zur Befassung des Senats nicht. (T3)
  • 14 Os 134/19s
    Entscheidungstext OGH 25.02.2020 14 Os 134/19s
    Vgl
  • 14 Os 88/22f
    Entscheidungstext OGH 27.09.2022 14 Os 88/22f
    Vgl; Beis wie T2; Beis wie T3

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:2003:RS0117391

Im RIS seit

13.03.2003

Zuletzt aktualisiert am

20.12.2022

Dokumentnummer

JJR_20030211_OGH0002_0110OS00124_0200000_002