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Rechtssatz RS0119474

Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Zivilrecht

Rechtssatznummer

RS0119474

Geschäftszahl

7Ob135/04k; 2Ob156/13z

Entscheidungsdatum

27.11.2013

Rechtssatz

Paragraph 10, ZustG verstößt nicht gegen EU-Recht. Diese Bestimmung ist nicht diskriminierend, da sie gleichermaßen im Ausland aufhältige Ausländer und Inländer betrifft. Zielsetzung ist es mit ausländischen Verfahrensbeteiligten tunlichst über einen inländischen Zustellbevollmächtigten zwecks Verfahrensbeschleunigung zu verkehren.

Entscheidungstexte

  • 7 Ob 135/04k
    Entscheidungstext OGH 28.07.2004 7 Ob 135/04k
    Veröff: SZ 2004/114
  • 2 Ob 156/13z
    Entscheidungstext OGH 27.11.2013 2 Ob 156/13z
    Ausdrücklich gegenteilig; Beisatz: Ausdrücklich gegenteilig nunmehr zu § 98 ZPO: Im Anwendungsbereich der EuZVO ist eine Zustellung ohne Zustellnachweis (samt Zustellfiktion), wie sie § 98 ZPO für den Fall der Nichtbenennung eines Zustellbevollmächtigten vorsieht, unionsrechtswidrig. (T1)
    Beisatz: Ausdrücklich gegenteilig nunmehr zu § 98 ZPO: Schon die bloße, auf § 98 ZPO gestützte gerichtliche Aufforderung, einen in Österreich wohnhaften Zustellbevollmächtigten namhaft zu machen, ist unionsrechtswidrig. (T2); Veröff: SZ 2013/116

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:2004:RS0119474

Im RIS seit

27.08.2004

Zuletzt aktualisiert am

12.02.2016

Dokumentnummer

JJR_20040728_OGH0002_0070OB00135_04K0000_001