Rechtssatz RS0119829
Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)
Rechtssatznummer
RS0119829
Entscheidungsdatum
17.12.2012
Rechtssatz
Beim Umfang der Aufklärungspflicht der Bank ist grundsätzlich auf den Vertreter des Kunden abzustellen. Übermittelt ein Wertpapierdienstleistungsunternehmen unter Offenlegung der Identität des Kunden Orders an die Bank, bestimmt sich der Umfang der Aufklärungspflicht aber nicht nach der Professionalität des Vermittlers, sondern nach den Kenntnissen und Erfahrungen des Kunden.
Entscheidungstexte
- 1 Ob 231/04h
Entscheidungstext OGH 22.02.2005 1 Ob 231/04h
- 5 Ob 106/05g
Entscheidungstext OGH 04.11.2005 5 Ob 106/05g
- 4 Ob 129/12t
Entscheidungstext OGH 17.12.2012 4 Ob 129/12t
Vgl; Beisatz: Hier: Zur Frage der Zurechnung eines Wertpapierdienstleistungsunternehmens zur ausführenden Bank. (T1); Veröff: SZ 2012/139
- 1 Ob 48/12h
Entscheidungstext OGH 13.12.2012 1 Ob 48/12h
Auch; Veröff: SZ 2012/136
European Case Law Identifier (ECLI)
ECLI:AT:OGH0002:2005:RS0119829
Zuletzt aktualisiert am
25.06.2015
Dokumentnummer
JJR_20050222_OGH0002_0010OB00231_04H0000_001