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Rechtssatz RS0119926

Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Zivilrecht

Rechtssatznummer

RS0119926

Entscheidungsdatum

28.10.2015

Rechtssatz

Schließen die Betriebsparteien eine „freie Betriebsvereinbarung", kann den Parteien des Einzeldienstvertrags, in den die Regelungen dieser „Betriebsvereinbarung" (hier: jährliche Gehaltsanpassungen nach einem branchenfremden Kollektivvertrag) eingeflossen sind, ohne weiteres unterstellt werden, jenes Verständnis der „freien Betriebsvereinabrung" für und gegen sich gelten lassen zu wollen, das die Betriebsparteien bei Abschluss der „freien Betriebsvereinbarung" hatten, oder das ihnen zumindest vernünftigerweise bei deren Auslegung zuzusinnen ist (hier: Gültigkeit der Bestimmungen des branchenfremden Kollektivvertrags über die Gehaltsanpassungen nur bis zum Abschluss eines brancheneigenen Kollektivvertrags).

Entscheidungstexte

  • 9 ObA 31/05g
    Entscheidungstext OGH 11.05.2005 9 ObA 31/05g
    Veröff: SZ 2005/74
  • 8 ObA 39/08f
    Entscheidungstext OGH 16.06.2008 8 ObA 39/08f
    Vgl auch
  • 9 ObA 109/15t
    Entscheidungstext OGH 28.10.2015 9 ObA 109/15t
    Auch

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:2005:RS0119926

Im RIS seit

10.06.2005

Zuletzt aktualisiert am

29.01.2016

Dokumentnummer

JJR_20050511_OGH0002_009OBA00031_05G0000_001