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Rechtssatz RS0120285

Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Zivilrecht

Rechtssatznummer

RS0120285

Geschäftszahl

3Ob83/05k; 10Ob33/21g

Entscheidungsdatum

28.07.2022

Rechtssatz

Die unbedingte Erbserklärung bewirkt die persönliche unbeschränkte Haftung des Erben mit seinem gesamten Vermögen für alle Nachlassverbindlichkeiten. Dazu zählen auch die sogenannten Erbgangsschulden (hier: Kosten eines vom Vertreter des Nachlasses, hier der unbedingt erbserklärten Alleinerbin selbst, für den Nachlass geführten (verlorenen) Prozesses).

Entscheidungstexte

  • 3 Ob 83/05k
    Entscheidungstext OGH 20.10.2005 3 Ob 83/05k
    Veröff: SZ 2005/152
  • 10 Ob 33/21g
    Entscheidungstext OGH 28.07.2022 10 Ob 33/21g
    Vgl; Beisatz: Hier: Bindung des Gesamtrechtsnachfolgers kraft unbedingter Erbantrittserklärung auch an eine vertragliche, nicht verbücherte Servitut (ein Bauverbot), auch wenn die Liegenschaft, auf die sich die Servitut bezieht, nicht mehr Bestandteil des Nachlasses war. (T1)

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:2005:RS0120285

Im RIS seit

19.11.2005

Zuletzt aktualisiert am

26.09.2022

Dokumentnummer

JJR_20051020_OGH0002_0030OB00083_05K0000_002