Rechtssatz RS0120577
Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)
Rechtssatznummer
RS0120577
Entscheidungsdatum
23.02.2006
Rechtssatz
Die Einordnung des Tatvorsatzes als psychologisches Schuldelement (nach der normativen Schuldauffassung) oder als personales Unrechtselement des Tatbestandes (nach dem personalen Verbrechensbegriff) bleibt als „reine Systemfrage" ohne Einfluss auf die damit verbundenen Sachfragen (insbesondere nach dem Inhalt, den Arten, dem Umfang und den Grenzen des Vorsatzes), weshalb beide Auffassungen nach vorherrschender Meinung als gleichwertig gelten.
European Case Law Identifier (ECLI)
ECLI:AT:OGH0002:2006:RS0120577
Dokumentnummer
JJR_20060223_OGH0002_0120OS00119_05Z0000_001