Rechtssatz RS0121303
Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)
Rechtssatznummer
RS0121303
Entscheidungsdatum
11.05.2023
Rechtssatz
Wenn das Erstgericht den Berichtigungsantrag abgewiesen hat und im Verfahren keine weitere anfechtbare Entscheidung mehr ergehen kann, ist der Rekurs dagegen zulässig (hier: Berichtigungsantrag hinsichtlich eines Scheidungsbeschlusses).
Entscheidungstexte
- 6 Ob 235/06m
Entscheidungstext OGH 12.10.2006 6 Ob 235/06m
- 3 Ob 125/14z
Entscheidungstext OGH 21.08.2014 3 Ob 125/14z
Beisatz: Hier: Berichtigungsantrag hinsichtlich der Rekursentscheidung über eine Exekutionsbewilligung. (T1)
- 9 Ob 39/15y
Entscheidungstext OGH 28.10.2015 9 Ob 39/15y
Auch; Beisatz: § 419 Abs 2 S 2 ZPO ist dahin zu verstehen, dass Beschlüsse, mit denen Anträge auf Urteils‑ oder Beschlussberichtigung abgewiesen (nach der gesetzlichen Terminologie: „zurückgewiesen“) werden, mit einem abgesonderten Rechtsmittel nicht anfechtbar sind, sofern noch eine weitere anfechtbare Entscheidung ergehen kann. (T2)
- 16 Ok 3/23m
Entscheidungstext OGH Ordentliche Erledigung (Sachentscheidung) 11.05.2023 16 Ok 3/23m
Beisatz: Das hat gemäß § 38 KartG iVm § 41 AußStrG auch im außerstreitigen Kartellrechtsverfahren zu gelten. (T3)
European Case Law Identifier (ECLI)
ECLI:AT:OGH0002:2006:RS0121303
Zuletzt aktualisiert am
18.07.2023
Dokumentnummer
JJR_20061012_OGH0002_0060OB00235_06M0000_001