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Rechtssatz RS0121434×

Rechtssatz RS0121434

Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Zivilrecht

Rechtssatznummer

RS0121434

Entscheidungsdatum

22.03.2024

Rechtssatz

Zur Fragestellung wann Klauseln in Mietvertragsformularen mit einem Hausverwaltungsunternehmen gröblich benachteiligend im Sinn des Paragraph 879, Absatz 3, ABGB sind.

Entscheidungstexte

  • 7 Ob 78/06f
    Entscheidungstext OGH 11.10.2006 7 Ob 78/06f
  • 2 Ob 36/23t
    Entscheidungstext OGH Zurückweisung mangels erheblicher Rechtsfrage 21.03.2023 2 Ob 36/23t
    vgl; Beisatz: Da auch die vorliegende Klausel – bei der gebotenen konsumentenfeindlichsten Auslegung – ebenso jegliche, auch die geringfügigste, bauliche Veränderung
    verbietet, wird der Mieter gröblich im Sinn von § 879 Abs 3 ABGB benachteiligt. (T1)
    Beisatz: Verstoß gegen § 879 Abs 3 ABGB durch die Klausel "Die Entfernung der mitvermieteten Einrichtungsgegenstände ist nicht gestattet.", weil das damit auch umfasste Verbot, unbrauchbar gewordene Gegenstände – wenn auch nur vorübergehend – zu entfernen. sachlich nicht gerechtfertigt ist. (T2)
  • 9 Ob 4/23p
    Entscheidungstext OGH Ordentliche Erledigung (Sachentscheidung) 24.01.2024 9 Ob 4/23p
    Beisatz: Hier: Erhaltungspflichten sind keine Hauptleistungspflicht aus dem Mietvertrag und unterliegen daher einer Überprüfung nach § 879 Abs 3 ABGB (insb Klausel 1). (T3)
    Beisatz: Hier: Zum Wegnahmerecht des Mieters (Klausel 33) (T4)
  • 8 Ob 6/24a
    Entscheidungstext OGH Zurückweisung mangels erheblicher Rechtsfrage 22.03.2024 8 Ob 6/24a
    Beisatz wie T3

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:2006:RS0121434

Im RIS seit

11.10.2006

Zuletzt aktualisiert am

15.05.2024

Dokumentnummer

JJR_20061011_OGH0002_0070OB00078_06F0000_005