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Rechtssatz RS0122004×

Rechtssatz RS0122004

Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Strafrecht

Rechtssatznummer

RS0122004

Geschäftszahl

15Os109/06b (15Os110/06z); 12Os156/10y (12Os168/10g, 12Os169/10k, 12Os170/10g, 12Os171/10d, 12Os172/10a); 12Os82/16z (12Os83/16x; 12Os84/16v; 12Os85/16s)

Entscheidungsdatum

18.08.2016

Rechtssatz

Im - von anderen Grundsätzen als das Zivilverfahren geprägten - Strafverfahren ist der jugendliche Beschuldigte grundsätzlich uneingeschränkt prozessfähig. Seinem gesetzlichen Vertreter kommen auch in Hinsicht auf privatrechtliche Ansprüche (nur) die in Paragraph 38, JGG normierten Mitwirkungsrechte zu, dies unabhängig davon, dass Anerkenntnisse oder Vergleichsvereinbarungen des Jugendlichen zu Ansprüchen des Privatbeteiligten zu ihrer zivilrechtlichen Wirksamkeit iSd Paragraph 151, ABGB der ausdrücklichen oder stillschweigenden Einwilligung des gesetzlichen Vertreters bedürfen.

Entscheidungstexte

  • 15 Os 109/06b
    Entscheidungstext OGH 29.03.2007 15 Os 109/06b
  • 12 Os 156/10y
    Entscheidungstext OGH 11.11.2010 12 Os 156/10y
    nur: Im - von anderen Grundsätzen als das Zivilverfahren geprägten - Strafverfahren ist der jugendliche Beschuldigte grundsätzlich uneingeschränkt prozessfähig. Seinem gesetzlichen Vertreter kommen auch in Hinsicht auf privatrechtliche Ansprüche (nur) die in § 38 JGG normierten Mitwirkungsrechte zu. (T1)
  • 12 Os 82/16z
    Entscheidungstext OGH 18.08.2016 12 Os 82/16z
    Auch

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:2007:RS0122004

Im RIS seit

28.04.2007

Zuletzt aktualisiert am

08.09.2016

Dokumentnummer

JJR_20070329_OGH0002_0150OS00109_06B0000_003