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Rechtssatz RS0122028

Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Zivilrecht, Strafrecht

Rechtssatznummer

RS0122028

Entscheidungsdatum

25.10.2017

Rechtssatz

Forderungen auf Zahlung von Geldstrafen wegen strafbarer Handlungen werden weder von der Konkurseröffnung noch vom Abschluss eines Zwangsausgleichs (Paragraph 156, Absatz 7, KO) oder von der Erteilung einer Restschuldbefreiung (Paragraph 214, Absatz eins, KO) berührt. Während des Konkurses konkurrieren solche Forderungen auch nicht mit den Forderungen der Konkurs-und Massegläubiger; sie können nur durch Exekution in das konkursfreie Vermögen des Gemeinschuldners geltend gemacht werden.

Entscheidungstexte

  • 2 Ob 177/06b
    Entscheidungstext OGH 12.04.2007 2 Ob 177/06b
    Veröff: SZ 2007/55
  • 13 Os 1/15v
    Entscheidungstext OGH 18.12.2015 13 Os 1/15v
    Auch; Beisatz: Hier: Verbandsgeldbuße nach dem VbVG. (T1)
  • 13 Os 139/15p
    Entscheidungstext OGH 18.12.2015 13 Os 139/15p
    Auch; Beis wie T1
  • 3 Ob 181/17i
    Entscheidungstext OGH 25.10.2017 3 Ob 181/17i
    Vgl auch; Beisatz: Der (Wertersatz-)Verfall nach § 20 StGB ist keine Geldstrafe iSd § 58 Z 2 IO, weil es sich um eine rein vermögensrechtliche Anordnung ohne strafähnlichen Charakter handelt. (T2)
    Veröff: SZ 2017/121

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:2007:RS0122028

Im RIS seit

12.05.2007

Zuletzt aktualisiert am

02.09.2020

Dokumentnummer

JJR_20070412_OGH0002_0020OB00177_06B0000_004