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Rechtssatz RS0122863

Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Zivilrecht

Rechtssatznummer

RS0122863

Entscheidungsdatum

18.11.2025

Rechtssatz

Das Erfordernis der „Regelmäßigkeit" in Z1 bringt ebenso wie das Kriterium der „dauernden Anwesenheit" in Z2 eine besondere Häufigkeit des (dringenden) Tätigwerdens als Anspruchsvoraussetzung zum Ausdruck, die durch ein unkoordinierbares, unmittelbar notwendiges Tätigwerden in bestimmten Einzelsituationen, welche im Durchschnitt nur alle zwei oder drei Tage auftreten, nicht erreicht wird.

Entscheidungstexte

  • 10 ObS 137/07f
    Entscheidungstext OGH 27.11.2007 10 ObS 137/07f
    Bemerkung: So bereits 10 ObS 42/06h. (T1); Veröff: SZ 2007/185
  • 10 ObS 33/16z
    Entscheidungstext OGH 10.05.2016 10 ObS 33/16z
    Auch
  • 10 ObS 116/25v
    Entscheidungstext OGH Zurückweisung mangels erheblicher Rechtsfrage 18.11.2025 10 ObS 116/25v
    nur: Das Erfordernis der „Regelmäßigkeit“ in § 4 Abs 2 Stufe 6 Z 1 BPGG bringt ebenso wie das Kriterium der „dauernden Anwesenheit“ in § 4 Abs 2 Stufe 6 Z 2 BPGG eine besondere Häufigkeit des (dringenden) Tätigwerdens als Anspruchsvoraussetzung zum Ausdruck. (T2)
    Beisatz: Nach der Rechtsprechung des Obersten Gerichtshofs erfüllt eine Stuhl- und Harninkontinenz für sich allein daher nicht die Voraussetzungen der Pflegestufe 6. (T3)

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:2007:RS0122863

Im RIS seit

27.12.2007

Zuletzt aktualisiert am

13.02.2026

Dokumentnummer

JJR_20071127_OGH0002_010OBS00137_07F0000_002