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Rechtssatz RS0124033×

Rechtssatz RS0124033

Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Strafrecht

Rechtssatznummer

RS0124033

Geschäftszahl

15Os120/08y; 15Os14/09m

Entscheidungsdatum

15.04.2009

Rechtssatz

Die Verwandtschaft eines erkennenden Richters zum Opfer einer vorangegangenen Straftat des Angeklagten muss nicht per se eine Ausgeschlossenheit im Sinn des Paragraph 43, Absatz eins, Ziffer 3, StPO darstellen.

Entscheidungstexte

  • 15 Os 120/08y
    Entscheidungstext OGH 11.09.2008 15 Os 120/08y
  • 15 Os 14/09m
    Entscheidungstext OGH 15.04.2009 15 Os 14/09m
    Vgl; Beisatz: Hier: Zugehörigkeit zum selben Gericht sowie dienstlicher Kontakt aufgrund Dolmetschertätigkeit sind für sich allein keinesfalls geeignet, die volle Unbefangenheit der Berufsrichter aus der Sicht eines objektiven Beurteilers in Zweifel zu setzen; um die relevante Eignung zu erhalten, müssten noch andere Faktoren hinzutreten, die eine tatsächliche Befangenheit oder auch nur den Anschein einer solchen begründen könnten. (T1)

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:2008:RS0124033

Im RIS seit

11.09.2008

Zuletzt aktualisiert am

08.08.2025

Dokumentnummer

JJR_20080911_OGH0002_0150OS00120_08Y0000_001