Rechtssatz RS0124425
Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)
Rechtssatznummer
RS0124425
Entscheidungsdatum
19.09.2011
Norm
MSchG §10 Abs2
MSchG §10 Abs3
EWG-RL 89/104/EWG - Markenrichtlinie 389L0104 Art5 Abs2
EWG-RL 89/104/EWG - Markenrichtlinie 389L0104 Art6 Asb1 litc
Rechtssatz
Die Frage der Zulässigkeit der Verwendung einer Marke zur Angabe der Bestimmung einer Ware oder Dienstleistung (Art 6 Abs 1 lit c MarkenRL; § 10 Abs 3 Z 3 MSchG) stellt sich formal erst dann, wenn ansonsten ein Untersagungsrecht des Markeninhabers nach § 10 Abs 1 MSchG oder nach § 10 Abs 2 MSchG bestünde. Die vom EuGH zu Art 6 Abs 1 lit c MarkenRL (§ 10 Abs 3 Z 3 MSchG) entwickelten Kriterien sind aber schon für die Prüfung maßgebend, ob überhaupt ein Eingriff in die Rechte an der bekannten Marke vorliegt.Die Frage der Zulässigkeit der Verwendung einer Marke zur Angabe der Bestimmung einer Ware oder Dienstleistung (Artikel 6, Absatz eins, Litera c, MarkenRL; Paragraph 10, Absatz 3, Ziffer 3, MSchG) stellt sich formal erst dann, wenn ansonsten ein Untersagungsrecht des Markeninhabers nach Paragraph 10, Absatz eins, MSchG oder nach Paragraph 10, Absatz 2, MSchG bestünde. Die vom EuGH zu Artikel 6, Absatz eins, Litera c, MarkenRL (Paragraph 10, Absatz 3, Ziffer 3, MSchG) entwickelten Kriterien sind aber schon für die Prüfung maßgebend, ob überhaupt ein Eingriff in die Rechte an der bekannten Marke vorliegt.
European Case Law Identifier (ECLI)
ECLI:AT:OGH0002:2008:RS0124425
Zuletzt aktualisiert am
05.12.2011
Dokumentnummer
JJR_20081216_OGH0002_0170OB00028_08D0000_002