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Rechtssatz RS0125384

Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Zivilrecht

Rechtssatznummer

RS0125384

Geschäftszahl

2Ob15/09h

Entscheidungsdatum

28.09.2009

Norm

ABGB §94
ABGB §140 Bb
GehG idF Dienstrechts-Novelle 2004 §21a
GehG idF Dienstrechts-Novelle 2004 §21g Abs3

Rechtssatz

Die Auslandsverwendungszulage gemäß Paragraph 21 a, GehG ist als Bestandteil des vom unterhaltspflichtigen Vater bezogenen und ihm zur freien Verfügung stehenden Entgelts in die Unterhaltsbemessungsgrundlage einzubeziehen. Es ist Sache des Unterhaltspflichtigen, zu behaupten und zu beweisen, dass die Zulage im Einzelfall der Abdeckung eines konkreten finanziellen Mehraufwands diente. Dem steht auch die Regelung des Paragraph 21 g, Absatz 3, Satz 1 GehG nicht entgegen, ist diese Bestimmung doch dahin zu verstehen, dass sie bei der Beantwortung der ausschließlich nach unterhaltsrechtlichen Grundsätzen zu lösenden Frage, ob die in den Paragraphen 21 a bis 21 f GehG geregelten Zulagen und Zuschüsse Entgelt oder Aufwandsentschädigung sind, nicht anzuwenden ist.

Entscheidungstexte

  • 2 Ob 15/09h
    Entscheidungstext OGH 28.09.2009 2 Ob 15/09h

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:2009:RS0125384

Zuletzt aktualisiert am

23.12.2009

Dokumentnummer

JJR_20090928_OGH0002_0020OB00015_09H0000_001