Rechtstracker.at
Rechtssatz RS0125742×

Rechtssatz RS0125742

Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Strafrecht

Rechtssatznummer

RS0125742

Entscheidungsdatum

22.02.2023

Rechtssatz

Tatsächliche Verringerungen des Vermögens (wie die im Gesetz als Regelbeispiele angeführten Modalitäten des Veräußerns oder Beschädigens) schließen in der Regel einen Zugriff des Gläubigers und damit dessen Befriedigung zumindest partiell aus. Könnte die tatsächlich eingetretene Vermögensverringerung beim Dritten zB mit einer Anfechtungsklage wieder rückgängig gemacht werden, so ändert dies nichts an der bereits eingetretenen Tatbestandsverwirklichung, insoweit läge nur eine objektive Schadensgutmachung vor vergleiche WK-StGB - 2 Paragraph 156, Rz 20).

Entscheidungstexte

  • 12 Os 152/09h
    Entscheidungstext OGH 11.03.2010 12 Os 152/09h
  • 11 Os 102/11a
    Entscheidungstext OGH 12.12.2011 11 Os 102/11a
    Vgl auch; Beisatz: Hier: Durch Rückzahlung bewirkte Reduktion der Passiva nach tatsächlich herbeigeführter Vermögensverringerung. (T1)
  • 12 Os 41/12i
    Entscheidungstext OGH 15.11.2012 12 Os 41/12i
    Vgl auch
  • 14 Os 23/19t
    Entscheidungstext OGH 21.05.2019 14 Os 23/19t
    Auch
  • 13 Os 125/22i
    Entscheidungstext OGH 22.02.2023 13 Os 125/22i
    Vgl

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:2010:RS0125742

Im RIS seit

04.05.2010

Zuletzt aktualisiert am

23.03.2023

Dokumentnummer

JJR_20100311_OGH0002_0120OS00152_09H0000_001