Rechtssatz RS0126237
Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)
Rechtssatznummer
RS0126237
Entscheidungsdatum
21.09.2023
Rechtssatz
Elektronische Eingaben gelten somit mit demjenigen Zeitpunkt als bei Gericht eingebracht, an dem die Übermittlungsstelle dem Absender rückmeldet, dass sie seine Daten zur Weiterleitung an die Bundesrechenzentrum GmbH übernommen hat, sofern die Eingabedaten letztlich tatsächlich bei der Bundesrechenzentrum GmbH zur Gänze einlangen.
Entscheidungstexte
- 6 Ob 103/10f
Entscheidungstext OGH 01.09.2010 6 Ob 103/10f
Veröff: SZ 2010/106
- 5 Ob 188/12a
Entscheidungstext OGH 24.01.2013 5 Ob 188/12a
Vgl; Beisatz: Hier: Unvollständiger Antragsausdruck beim Erstgericht nach Datenübermittlungsfehler; amtswegige Erhebungen durch den Obersten Gerichtshof beim Bundesrechenzentrum führen - abweichend von den Vorinstanzen - zur Stattgebung (Grundbuchverfahren). (T1)
- 5 Ob 66/13m
Entscheidungstext OGH 20.09.2013 5 Ob 66/13m
Vgl auch; Beisatz: Die Schnittstellen-Beschreibung: Grundbuch‑ERV GT ERV (Version 1.5) sieht die Angabe jener konkreten Rolle vor, in der eine Person im Antrag in Erscheinung tritt (4.1.3.2 Rolle). (T2)
- 5 Ob 179/14f
Entscheidungstext OGH 16.12.2014 5 Ob 179/14f
Beisatz: Auch betreffend den Inhalt (den Umfang) des bei Gericht eingelangten Antrags ist der in § 89d Abs 1 GOG genannte Zeitpunkt maßgeblich. (T3)
- 5 Ob 192/14t
Entscheidungstext OGH 16.12.2014 5 Ob 192/14t
Vgl auch; Beis wie T3
- 22 Ds 7/23h
Entscheidungstext OGH 21.09.2023 22 Ds 7/23h
vgl
European Case Law Identifier (ECLI)
ECLI:AT:OGH0002:2010:RS0126237
Zuletzt aktualisiert am
23.10.2023
Dokumentnummer
JJR_20100901_OGH0002_0060OB00103_10F0000_001