Rechtssatz RS0126239
Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)
Rechtssatznummer
RS0126239
Geschäftszahl
15Os86/10a (15Os87/10y)
Entscheidungsdatum
15.09.2010
Rechtssatz
Angesichts der klaren und überschneidungsfreien Kompetenzabgrenzung zwischen erkennendem Gericht bzw Rechtsmittelgericht nach § 265 Abs 1 StPO und Vollzugsgericht nach § 16 Abs 2 Z 12 StVG besteht für eine analoge Anwendung des § 265 Abs 1 StPO durch das Vollzugsgericht mangels Vorliegens einer planwidrigen Lücke keine gesetzliche Grundlage.Angesichts der klaren und überschneidungsfreien Kompetenzabgrenzung zwischen erkennendem Gericht bzw Rechtsmittelgericht nach Paragraph 265, Absatz eins, StPO und Vollzugsgericht nach Paragraph 16, Absatz 2, Ziffer 12, StVG besteht für eine analoge Anwendung des Paragraph 265, Absatz eins, StPO durch das Vollzugsgericht mangels Vorliegens einer planwidrigen Lücke keine gesetzliche Grundlage.
Entscheidungstexte
- 15 Os 86/10a
Entscheidungstext OGH 15.09.2010 15 Os 86/10a
Beisatz: Hier: Verstoß des Vollzugsgerichts gegen § 16 Abs 1 und Abs 2 Z 12 StVG iVm § 46 StGB und § 265 Abs 1 StPO durch Inanspruchnahme einer nicht zustehenden Kompetenz. (T1)
European Case Law Identifier (ECLI)
ECLI:AT:OGH0002:2010:RS0126239
Zuletzt aktualisiert am
20.12.2011
Dokumentnummer
JJR_20100915_OGH0002_0150OS00086_10A0000_001