Rechtssatz RS0126302
Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)
Rechtssatznummer
RS0126302
Entscheidungsdatum
18.12.2025
Rechtssatz
Im Verfahren über einen Wiedereinsetzungsantrag bedarf es keiner selbständigen Bewertung des Streitgegenstands durch das Rechtsmittelgericht, weil der Entscheidungsgegenstand im Verfahren über den materiellen Anspruch und im Wiedereinsetzungsverfahren zwingend identisch ist und daher auch die Anfechtbarkeit in beiden Verfahren nach den gleichen Grundsätzen beurteilt werden muss. Dasselbe gilt für das Verfahren über die Aufhebung der Vollstreckbarkeitsbestätigung.
Entscheidungstexte
- 2 Ob 170/10d
Entscheidungstext OGH 07.10.2010 2 Ob 170/10d
- 1 Ob 108/18s
Entscheidungstext OGH 17.07.2018 1 Ob 108/18s
nur: Der Entscheidungsgegenstand im Verfahren über den materiellen Anspruch und im Wiedereinsetzungsverfahren ist zwingend identisch und die Anfechtbarkeit in beiden Verfahren nach den gleichen Grundsätzen zu beurteilen. (T1)
- 10 Ob 25/19b
Entscheidungstext OGH 26.03.2019 10 Ob 25/19b
- 7 Ob 59/19f
Entscheidungstext OGH 24.04.2019 7 Ob 59/19f
Auch
- 3 Ob 185/20g
Entscheidungstext OGH 24.11.2020 3 Ob 185/20g
Vgl; Beisatz: Hier: § 7 Abs 3 EO gilt nicht, wenn der Titel ein Vergleich ist. (T2)
- 7 Ob 30/24y
Entscheidungstext OGH Zurückweisung mangels erheblicher Rechtsfrage 06.03.2024 7 Ob 30/24y
Beisatz: Hier: Kindesunterhalt. (T3)
- 2 Ob 216/25s
Entscheidungstext OGH 18.12.2025 2 Ob 216/25s
Beisatz wie T3
European Case Law Identifier (ECLI)
ECLI:AT:OGH0002:2010:RS0126302
Zuletzt aktualisiert am
05.03.2026
Dokumentnummer
JJR_20101007_OGH0002_0020OB00170_10D0000_001