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Rechtssatz RS0126867

Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Zivilrecht

Rechtssatznummer

RS0126867

Geschäftszahl

4Ob28/11p

Entscheidungsdatum

23.03.2011

Norm

Bgld JagdG §2
Bgld JagdG §19
Bgld JagdG §111

Rechtssatz

Die Abrundung des Jagdgebiets nach Paragraph 19, Bgld JagdG durch Vereinbarung der Jagdausübungsberechtigten der benachbarten Gebiete oder die Bezirksverwaltungsbehörde führt zum Übergang der Jagdberechtigung an den neu zugeordneten Flächen und damit zur (verschuldensunhängigen) Haftung für Jagd‑ und Wildschäden nach Paragraph 111, Absatz eins, in Verbindung mit Paragraph 2, Absatz 2, Bgld JagdG. Die Abrundung durch bloße Parteienvereinbarung nach Paragraph 19, Absatz eins, Bgld JagdG setzt (unter anderem) voraus, dass die betroffenen Flächen geringfügig sind, wobei bei der Beurteilung die gesetzliche Mindestfläche für ein Eigenjagdgebiet herangezogen werden kann.

Entscheidungstexte

  • 4 Ob 28/11p
    Entscheidungstext OGH 23.03.2011 4 Ob 28/11p

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:2011:RS0126867

Im RIS seit

28.06.2011

Zuletzt aktualisiert am

28.06.2011

Dokumentnummer

JJR_20110323_OGH0002_0040OB00028_11P0000_001