Rechtstracker.at
Rechtssatz RS0126994×

Rechtssatz RS0126994

Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Strafrecht

Rechtssatznummer

RS0126994

Geschäftszahl

13Os41/11w; 13Os14/14d; 13Os79/17t; 13Os40/18h (13Os56/18m); 13Os39/26y

Entscheidungsdatum

22.07.2026

Norm

FinStrG §33 Abs3 lita erster Fall
FinStrG §33 Abs3 lita zweiter Fall

Rechtssatz

Werden bescheidmäßig festzusetzende Abgaben durch Nichtabgabe von Jahressteuererklärungen verkürzt, ist die Tat grundsätzlich mit dem Ablauf der gesetzlichen Erklärungsfrist vollendet (Paragraph 33, Absatz 3, Litera a, zweiter Fall FinStrG). Kommt es jedoch danach zur bescheidmäßigen Abgabenfestsetzung in der richtigen Höhe, prävaliert der erste Fall des Paragraph 33, Absatz 3, Litera a, FinStrG, womit die Tat ins Versuchsstadium zurücktritt.

Entscheidungstexte

  • 13 Os 41/11w
    Entscheidungstext OGH 14.07.2011 13 Os 41/11w
  • 13 Os 14/14d
    Entscheidungstext OGH 14.08.2014 13 Os 14/14d
  • 13 Os 79/17t
    Entscheidungstext OGH 11.10.2017 13 Os 79/17t
    Ausdrücklich Gegenteilig; Beisatz: Ein iSd § 33 Abs 3 lit a zweiter Fall FinStrG vollendetes Finanzvergehen tritt auch dann nicht ins Versuchstadium zurück, wenn die Behörde die Abgaben nach Ende der gesetzlichen Erklärungsfrist (ganz oder teilweise) in der richtigen Höhe festsetzt. (T1)
  • 13 Os 40/18h
    Entscheidungstext OGH 09.05.2018 13 Os 40/18h
    Ausdrücklich gegenteilig; Beis wie T1
  • 13 Os 39/26y
    Entscheidungstext OGH 22.07.2026 13 Os 39/26y
    vgl; nur T1

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:2011:RS0126994

Im RIS seit

24.08.2011

Zuletzt aktualisiert am

01.09.2026

Dokumentnummer

JJR_20110714_OGH0002_0130OS00041_11W0000_001