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Rechtssatz RS0127035×

Rechtssatz RS0127035

Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Zivilrecht

Rechtssatznummer

RS0127035

Entscheidungsdatum

25.04.2024

Rechtssatz

Ein nach den Bestimmungen des IESG geltend gemachter Anspruch muss einer im Gesetz normierten Kategorie gesicherter Ansprüche zugeordnet werden. „Laufendes Entgelt“ setzt ein Synallagma zu den vom Arbeitnehmer tatsächlich erbrachten Arbeitsleistungen voraus. Auch die Sicherungsfähigkeit von (sonstigen) Schadenersatzansprüchen setzt grundsätzlich voraus, dass sie aus dem Vollzug des Arbeitsverhältnisses resultieren. Dies gilt auch dann, wenn dem geltend gemachten Anspruch eine Konventionalstrafenvereinbarung zugrunde liegt.

Entscheidungstexte

  • 8 ObS 6/11g
    Entscheidungstext OGH 25.05.2011 8 ObS 6/11g
    Veröff: SZ 2011/65
  • 8 ObS 8/11a
    Entscheidungstext OGH 29.06.2011 8 ObS 8/11a
    Auch; nur: Ein nach den Bestimmungen des IESG geltend gemachter Anspruch muss einer im Gesetz normierten Kategorie gesicherter Ansprüche zugeordnet werden. (T1)
  • 8 ObS 11/11t
    Entscheidungstext OGH 29.06.2011 8 ObS 11/11t
    Auch; nur T1
  • 8 ObS 1/21m
    Entscheidungstext OGH 25.06.2021 8 ObS 1/21m
    Anm: Veröff: SZ 2021/68
  • 8 ObS 1/24s
    Entscheidungstext OGH Ordentliche Erledigung (Sachentscheidung) 25.04.2024 8 ObS 1/24s
    vgl; Beisatz: Hier: Teuerungsprämie nach § 124b Z 408 lit a EStG 1988 – ist laufendes Entgelt im Sinne des § 1 Abs 2 IESG. (T2)

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:2011:RS0127035

Im RIS seit

01.09.2011

Zuletzt aktualisiert am

02.07.2024

Dokumentnummer

JJR_20110525_OGH0002_008OBS00006_11G0000_001