Rechtssatz RS0127557
Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)
Rechtssatznummer
RS0127557
Entscheidungsdatum
25.04.2023
Rechtssatz
Die Ruhensbestimmung des § 6 Abs 1 KBGG gilt auch dann, wenn der Vater der Bezieher des Kinderbetreuungsgelds ist. Verfassungsrechtliche Bedenken gegen diese Regelung bestehen nicht.Die Ruhensbestimmung des Paragraph 6, Absatz eins, KBGG gilt auch dann, wenn der Vater der Bezieher des Kinderbetreuungsgelds ist. Verfassungsrechtliche Bedenken gegen diese Regelung bestehen nicht.
Entscheidungstexte
- 10 ObS 151/11w
Entscheidungstext OGH 17.01.2012 10 ObS 151/11w
Veröff: SZ 2012/5
- 10 ObS 39/13b
Entscheidungstext OGH 25.06.2013 10 ObS 39/13b
nur: Verfassungsrechtliche Bedenken gegen diese Regelung bestehen nicht. (T1)
Beisatz: Nach der Wertung des Gesetzgebers sollen Mutterschaftsleistungen grundsätzlich nicht neben dem Kinderbetreuungsgeld bezogen werden. (T2)
Beisatz: Dies gilt auch, wenn bei Frühgeburten die 12‑Monate‑Frist des § 24 KBGG nur in geringerem Umfang genützt werden kann als bei Regelgeburten. (T3); Veröff: SZ 2013/62
- 10 ObS 101/22h
Entscheidungstext OGH 25.04.2023 10 ObS 101/22h
vgl; Beisatz wie T2: Der Bezug des slowakischen Mutterschaftsgelds durch den Vater dient nicht denselben Zielen wie das Wochengeld. (TXX)
European Case Law Identifier (ECLI)
ECLI:AT:OGH0002:2012:RS0127557
Zuletzt aktualisiert am
23.06.2023
Dokumentnummer
JJR_20120117_OGH0002_010OBS00151_11W0000_001