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Rechtssatz RS0127625

Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Zivilrecht

Rechtssatznummer

RS0127625

Geschäftszahl

2Ob30/11t

Entscheidungsdatum

19.01.2012

Rechtssatz

Das Berufungsgericht darf keine neue Sachgrundlage für seine Entscheidung schaffen, sondern es kann lediglich den vom Erstgericht festgestellten Sachverhalt im Rahmen einer ordnungsgemäß ausgeführten Beweisrüge anders feststellen. Die Feststellung von in erster Instanz gar nicht behaupteten Tatsachen, die in eine Richtung zielen, in die der Prozess gar nicht geführt wurde, ist ihm hingegen verwehrt.

Entscheidungstexte

  • 2 Ob 30/11t
    Entscheidungstext OGH 19.01.2012 2 Ob 30/11t
    Bem: Vgl 7 Ob 724/88. (T1)

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:2012:RS0127625

Im RIS seit

27.03.2012

Zuletzt aktualisiert am

27.03.2012

Dokumentnummer

JJR_20120119_OGH0002_0020OB00030_11T0000_001