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Rechtssatz RS0127735×

Rechtssatz RS0127735

Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Zivilrecht

Rechtssatznummer

RS0127735

Entscheidungsdatum

13.10.2020

Rechtssatz

Trotz Feststellung (Paragraph 188, Absatz 2, IO) einer Forderung, die aus einem Rückstand aus einer bisher nicht titulierten Unterhaltserhöhung (für die Vergangenheit) resultiert, können bei Einleitung eines Abschöpfungsverfahrens gegen den Unterhaltsschuldner begründete Bedenken im Sinne des Paragraph 7, Absatz eins, Ziffer eins, UVG entstehen, die einer Anpassung des bisher gewährten Unterhaltsvorschusses an die Erhöhung des Unterhaltstitels entgegenstehen.

Entscheidungstexte

  • 10 Ob 13/12b
    Entscheidungstext OGH 12.04.2012 10 Ob 13/12b
  • 10 Ob 107/15f
    Entscheidungstext OGH 19.01.2016 10 Ob 107/15f
  • 10 Ob 70/18v
    Entscheidungstext OGH 19.12.2018 10 Ob 70/18v
  • 10 Ob 109/18d
    Entscheidungstext OGH 22.01.2019 10 Ob 109/18d
  • 10 Ob 16/20f
    Entscheidungstext OGH 29.04.2020 10 Ob 16/20f
    Beisatz: Da für § 7 Abs 1 Z 1 UVG allein die materielle Unterhaltspflicht maßgeblich ist, kommt es nicht auf die Frage des formellen Fortbestehens einer Verbindlichkeit nach § 215 Z 1 IO an. (T1)
  • 10 Ob 22/20p
    Entscheidungstext OGH 13.10.2020 10 Ob 22/20p
    Beisatz: Hier: Annahme und Bestätigung des Zahlungsplans erst nach Beschlussfassung in erster Instanz: Versagungsgrund des § 7 Abs 1 Z 1 UVG vertretbar verneint. (T2)

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:2012:RS0127735

Im RIS seit

04.06.2012

Zuletzt aktualisiert am

20.01.2021

Dokumentnummer

JJR_20120412_OGH0002_0100OB00013_12B0000_001