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Rechtssatz RS0128199

Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Strafrecht

Rechtssatznummer

RS0128199

Geschäftszahl

12Os23/12t

Entscheidungsdatum

28.08.2012

Rechtssatz

Wer vom Rechtsträger des Krankenhauses der Zivildienstserviceagentur als Vorgesetzter der Zivildienstleistenden bekannt gegeben wurde (Paragraph 38, Absatz 5, ZDG) und als solcher nach den Gesetzesvorgaben innerhalb seines Wirkungsbereiches die Zivildienstleistenden zu beaufsichtigen und angemessen zu beschäftigen (Paragraph 38, Absatz 6, ZDG) und dem Rechtsträger bestimmte Wahrnehmungen zu melden hat (Paragraph 39, Absatz 2, ZDG), in Bezug auf bestimmte Verwaltungsübertretungen den anzeigeberechtigten Organen des Paragraph 47, Absatz eins, VstG gleichgestellt ist (Paragraph 39, Absatz 3, ZDG), je nach Ausmaß krankheitsbedingte Dienstverhinderungen von Zivildienstleistenden der Bezirksverwaltungsbehörde anzeigen und die Zivildienstserviceagentur informieren muss (Paragraph 39, Absatz 4, ZDG), zu dienstlichen Weisungen (wobei es sich gerade nicht um „Weisungen“ im verwaltungsrechtlichen Sinn handelt) befugt ist (Paragraph 22, Absatz 2, ZDG) und mit den Zivildienstleistenden Vereinbarungen über Dienstfreistellungen zu treffen hat (Paragraph 23 a, ZDG), ist nicht mit Aufgaben der Hoheitsverwaltung betraut. Die Stellung als Vorgesetzter begründet nicht schon die Beamteneigenschaft im Sinne des Paragraph 302, StGB.

Entscheidungstexte

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:2012:RS0128199

Im RIS seit

22.11.2012

Zuletzt aktualisiert am

22.11.2012

Dokumentnummer

JJR_20120828_OGH0002_0120OS00023_12T0000_001