Rechtstracker.at
Rechtssatz RS0128496×

Rechtssatz RS0128496

Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Zivilrecht

Rechtssatznummer

RS0128496

Geschäftszahl

1Ob152/12b

Entscheidungsdatum

15.11.2012

Rechtssatz

Die Rechtsdurchsetzung im Ausland ist für einen Erbprätendenten nicht schon dann unmöglich, wenn ausländischen Behörden für diesen gegenüber dem vom österreichischen Nachlassgericht anzuwendenden materiellen Recht ungünstigere Rechtsnormen anzuwenden hätten.

Entscheidungstexte

  • 1 Ob 152/12b
    Entscheidungstext OGH 15.11.2012 1 Ob 152/12b
    Beisatz: Die Festlegung bestimmter Testamentsformen berührt nicht den österreichischen ordre public. (T1) Beisatz: Durch § 106 Abs 1 Z 3 lit b JN soll bei einem Doppelstaatsbürger (hier: Österreich/USA) nicht in die Jurisdiktion des anderen Heimatstaats über den dort befindlichen Nachlass eingegriffen werden. (T2)

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:2012:RS0128496

Im RIS seit

15.03.2013

Zuletzt aktualisiert am

15.03.2013

Dokumentnummer

JJR_20121115_OGH0002_0010OB00152_12B0000_001