Rechtstracker.at
Rechtssatz RS0128984×

Rechtssatz RS0128984

Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Zivilrecht

Rechtssatznummer

RS0128984

Geschäftszahl

5Ob24/13k; 5Ob112/14b

Entscheidungsdatum

25.07.2014

Rechtssatz

Es bestehen regelmäßig keine Bedenken gegen die Vertretungsmacht im Sinne des Paragraph 94, Absatz eins, Ziffer 2, GBG, wenn sich die Zeichnungsberechtigung der einschreitenden Organe für die Landesregierung als oberstes Organ des Landes als Träger von Privatrechten unmittelbar aus der Landesverfassung ergibt. Treten jedoch nicht die nach der Landesverfassung berufenen Organe auf, sondern lassen sich diese bei der Abgabe von Erklärungen im Rahmen der Privatwirtschaftsverwaltung vertreten, ist, wie in jedem anderen Fall, in dem die Einverleibung aufgrund einer Privaturkunde erfolgen soll, dem Grundbuchsgericht die Verfügungsbefugnis des Vertreters nachzuweisen.

Entscheidungstexte

  • 5 Ob 24/13k
    Entscheidungstext OGH 16.07.2013 5 Ob 24/13k
    Veröff: SZ 2013/68
  • 5 Ob 112/14b
    Entscheidungstext OGH 25.07.2014 5 Ob 112/14b
    nur: Es bestehen regelmäßig keine Bedenken gegen die Vertretungsmacht im Sinne des § 94 Abs 1 Z 2 GBG, wenn sich die Zeichnungsberechtigung der einschreitenden Organe für die Landesregierung als oberstes Organ des Landes als Träger von Privatrechten unmittelbar aus der Landesverfassung ergibt. (T1)
    Beisatz: Hier: Statut der Landeshauptstadt betreffend den Wirkungskreis des Bürgermeisters (T2)

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:2013:RS0128984

Im RIS seit

14.10.2013

Zuletzt aktualisiert am

08.01.2016

Dokumentnummer

JJR_20130716_OGH0002_0050OB00024_13K0000_001