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Rechtssatz RS0129038×

Rechtssatz RS0129038

Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Zivilrecht

Rechtssatznummer

RS0129038

Entscheidungsdatum

13.09.2018

Rechtssatz

Nach Paragraph 48 c, Absatz 10, BPGG soll Personen, denen von den Ländern zum 31. 12. 2011 ein Pflegegeld zur Vermeidung einer sozialen Härte geleistet wird, von Amts wegen mit Wirkung vom 1. 1. 2012 anstelle des bisher gewährten Pflegegeldes ein Pflegegeld nach den Bestimmungen des BPGG geleistet werden. Dieses Verschlechterungsverbot gilt gemäß Paragraph 48 c, Absatz 2, in Verbindung mit Paragraph 48 b, Absatz 2 und 4 BPGG auch im Fall der Weitergewährung eines rechtskräftig befristet gewährten Pflegegeldes in sogenannten Härtefällen.

Entscheidungstexte

  • 10 ObS 108/13z
    Entscheidungstext OGH 12.09.2013 10 ObS 108/13z
    Beisatz: Diese Auslegung trägt dem Grundsatz Rechnung, dass alleine aufgrund des durch das Pflegegeldreformgesetz 2012, BGBl I 2011/58, erfolgten Zuständigkeitswechsels vom Land zum Bund bzw vom Landespflegegeld zum Bundespflegegeld ein Entzug oder eine Herabstufung nicht erfolgen soll. (T1)
  • 10 ObS 107/13b
    Entscheidungstext OGH 19.11.2013 10 ObS 107/13b
    Auch; Beis ähnlich wie T1
  • 10 ObS 171/13i
    Entscheidungstext OGH 17.12.2013 10 ObS 171/13i
    Beis wie T1; Beisatz: Eine zur Herabsetzung bzw zum Entzug des Pflegegeldes berechtigende (wesentliche Veränderung im Ausmaß des Pflegebedarfs) kann nur dann angenommen werden, wenn diese Veränderung auch nach der Rechtslage vor dem 1. 1. 2011 zu Entzug oder Herabsetzung des Pflegegeldes berechtigt hätte. (T2)
  • 10 ObS 3/14k
    Entscheidungstext OGH 28.01.2014 10 ObS 3/14k
    Auch; Beis wie T1
  • 10 ObS 85/18z
    Entscheidungstext OGH 13.09.2018 10 ObS 85/18z
    Ähnlich

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:2013:RS0129038

Im RIS seit

26.11.2013

Zuletzt aktualisiert am

23.10.2018

Dokumentnummer

JJR_20130912_OGH0002_010OBS00108_13Z0000_001