Rechtssatz RS0129713
Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)
Rechtssatznummer
RS0129713
Entscheidungsdatum
25.08.2020
Rechtssatz
Eine über Unterlassungsklage nach § 28a KSchG zu verbietende systematisch gehandhabte Geschäftspraxis liegt vor, wenn Konsumenten als ehemalige Partner eines Vermögensverwaltungsvertrages durch Vorschiebung nicht tauglicher Rechtsgründe (hier: Aufwandersatzanspruch nach § 1014 ABGB bzw ergänzende Vertragsauslegung) zur Zahlung jener Beträge veranlasst werden, die in einer rechtskräftig als unzulässig nach dem KSchG erkannten Klausel ihrer allgemeinen Geschäftsbedingungen festgelegt waren.Eine über Unterlassungsklage nach Paragraph 28 a, KSchG zu verbietende systematisch gehandhabte Geschäftspraxis liegt vor, wenn Konsumenten als ehemalige Partner eines Vermögensverwaltungsvertrages durch Vorschiebung nicht tauglicher Rechtsgründe (hier: Aufwandersatzanspruch nach Paragraph 1014, ABGB bzw ergänzende Vertragsauslegung) zur Zahlung jener Beträge veranlasst werden, die in einer rechtskräftig als unzulässig nach dem KSchG erkannten Klausel ihrer allgemeinen Geschäftsbedingungen festgelegt waren.
Entscheidungstexte
- 1 Ob 37/14v
Entscheidungstext OGH 18.09.2014 1 Ob 37/14v
Veröff: SZ 2014/84
- 5 Ob 141/14t
Entscheidungstext OGH 23.10.2014 5 Ob 141/14t
Auch
- 6 Ob 228/16x
Entscheidungstext OGH 29.08.2017 6 Ob 228/16x
Auch
- 9 Ob 73/17a
Entscheidungstext OGH 25.04.2018 9 Ob 73/17a
Auch
- 8 Ob 37/20d
Entscheidungstext OGH 25.08.2020 8 Ob 37/20d
Bem: Mit Darstellung der Voraussetzungen dieser Rechtsprechung. (T1)
European Case Law Identifier (ECLI)
ECLI:AT:OGH0002:2014:RS0129713
Zuletzt aktualisiert am
14.10.2020
Dokumentnummer
JJR_20140918_OGH0002_0010OB00037_14V0000_001