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Rechtssatz RS0129768

Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Strafrecht

Rechtssatznummer

RS0129768

Geschäftszahl

15Os105/14a

Entscheidungsdatum

01.10.2014

Rechtssatz

Zu einer weiten Auslegung des Begriffs der tatbestandlichen Handlungseinheit iSd der Judikatur zu Paragraphen 28 a und 31 a SMG, wonach die Grenzmengenqualifikation auch durch kontinuierliche Begehung in Bezug auf jeweils geringe Mengen und den daran geknüpften ‑ vom Willen des Angeklagten umfassten ‑ Additionseffekt erreicht werden kann (RIS-Justiz RS0112225), besteht angesichts der Deliktskonzeption des Paragraph 22 a, ADBG 2007 kein Bedarf. Vielmehr ist davon auszugehen, dass Paragraph 22 a, Absatz 5, ADBG 2007 (wie Paragraph 28 a, Absatz 4, Ziffer 3, SMG, vergleiche RIS‑Justiz RS0117464) einen ‑ mit Paragraph 29, StGB vergleichbaren ‑ Zusammenrechnungsgrundsatz sui generis normiert, wobei der ‑ anders als in Paragraph 29, StGB, aber wie in Paragraph 28 a, Absatz 4, Ziffer 3, SMG ‑ vom Gesetzgeber verwendete Begriff „Straftat“ auch eine Mehrzahl solcher Taten umfasst.

Entscheidungstexte

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:2014:RS0129768

Im RIS seit

30.12.2014

Zuletzt aktualisiert am

30.12.2014

Dokumentnummer

JJR_20141001_OGH0002_0150OS00105_14A0000_002