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Rechtssatz RS0129828

Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Zivilrecht

Rechtssatznummer

RS0129828

Entscheidungsdatum

15.10.2019

Rechtssatz

Auch wenn das unzuständige Gericht den Exekutionsantrag gemäß Paragraph 44, JN an das zuständige Gericht überweisen muss, kann die Einbringung eines Exekutionsantrags bei „irgendeinem“ Gericht kein tauglicher Antrag (im Sinne einer „Wahrung“ des Einbringungsmonats iSd Paragraph 8, UVG) sein. Maßgeblich ist vielmehr das Einlangen des Exekutionsantrags beim zuständigen Gericht, soweit dieses auch ex ante als zuständig erkennbar war.

Entscheidungstexte

  • 10 Ob 62/14m
    Entscheidungstext OGH 21.10.2014 10 Ob 62/14m
  • 10 Ob 37/14k
    Entscheidungstext OGH 25.11.2014 10 Ob 37/14k
  • 10 Ob 7/15z
    Entscheidungstext OGH 24.02.2015 10 Ob 7/15z
    Beisatz: Hier: Bewilligung des Exekutionsantrags durch das unzuständige Gericht. (T1)
  • 10 Ob 7/17b
    Entscheidungstext OGH 18.07.2017 10 Ob 7/17b
    Beis wie T1
  • 10 Ob 45/18t
    Entscheidungstext OGH 13.09.2018 10 Ob 45/18t
    Beisatz: Darauf, dass eine Exekutionsbewilligung (hier: durch das Gericht, an das der Exekutionsantrag überwiesen wurde) noch im selben Monat erfolgt, kommt es nicht an. (T2)
  • 10 Ob 61/19x
    Entscheidungstext OGH 15.10.2019 10 Ob 61/19x
    Beisatz: Hier: Rechtskräftige Bewilligung des Exekutionsantrags durch das unzuständige Gericht. (T3)

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:2014:RS0129828

Im RIS seit

09.02.2015

Zuletzt aktualisiert am

21.01.2020

Dokumentnummer

JJR_20141021_OGH0002_0100OB00062_14M0000_001