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Rechtssatz RS0130267×

Rechtssatz RS0130267

Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Strafrecht

Rechtssatznummer

RS0130267

Entscheidungsdatum

22.06.2023

Rechtssatz

Dass der Gesetzgeber nur im Fall unrechtmäßiger Bereicherung gerichtliche Strafbarkeit vorsehen wollte, ergibt sich aus BGBl I 2009/122, womit die wissentliche Förderung (Paragraph 114, Absatz eins, FPG in der Fassung BGBl I 2005/100) rechtswidriger Ein- oder Durchreisen ohne solche Intention des Täters zur Verwaltungsübertretung wurde. Unrechtmäßige Bereicherung setzt voraus, dass das Entgelt den für die jeweiligen Beförderungsleistungen adäquaten Fuhrlohn übersteigt.

Entscheidungstexte

  • 11 Os 125/15i
    Entscheidungstext OGH 28.09.2015 11 Os 125/15i
  • 14 Os 134/15k
    Entscheidungstext OGH 22.12.2015 14 Os 134/15k
    Vgl aber; Beisatz: Verfügt der Beschuldigte über keine Taxi- oder Mietwagenkonzession, kommt eine Orientierung an Preisen gewerblicher Beförderung nicht in Betracht. (T1)
  • 14 Os 3/17y
    Entscheidungstext OGH 28.02.2017 14 Os 3/17y
    Vgl aber, Beisatz: Strafbarkeit wegen Schlepperei setzt keine tatsächlich eingetretene Bereicherung – zumal des Täters selbst – voraus. (T2)
  • 13 Os 84/17b
    Entscheidungstext OGH 11.10.2017 13 Os 84/17b
    Auch; Beis wie T2; Beisatz: Besteht die Tathandlung nicht in einem Befördern, sondern (bloß) in einem Fördern der Ein‑ oder Durchreise von Fremden auf andere Art (hier: Organisation der Reisebewegungen), kann sich der Täter nicht auf einen Vergleich mit einem adäquaten Entgelt berufen. (T3)
  • 14 Os 86/17d
    Entscheidungstext OGH 07.11.2017 14 Os 86/17d
    Auch; Beis wie T2
  • 15 Os 87/18k
    Entscheidungstext OGH 25.07.2018 15 Os 87/18k
    Auch; Beis wie T1
  • 11 Os 81/20a
    Entscheidungstext OGH 11.09.2020 11 Os 81/20a
    Vgl aber; Beis wie T2; Beis wie T3
  • 11 Os 131/20d
    Entscheidungstext OGH 08.02.2021 11 Os 131/20d
    Vgl; Beis wie T3
  • 12 Os 43/23z
    Entscheidungstext OGH 22.06.2023 12 Os 43/23z
    vgl; Beisatz wie T2

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:2015:RS0130267

Im RIS seit

21.10.2015

Zuletzt aktualisiert am

31.08.2023

Dokumentnummer

JJR_20150928_OGH0002_0110OS00125_15I0000_001