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Rechtssatz RS0130421

Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Zivilrecht

Rechtssatznummer

RS0130421

Geschäftszahl

2Ob40/15v

Entscheidungsdatum

21.10.2015

Norm

VOEG §9
Rom II-VO Art16

Rechtssatz

Paragraph 9, VOEG und jene weiteren Bestimmungen des VOEG, auf welche diese Regelung verweist, sind Eingriffsnormen, die ihren Anwendungsbereich selbst umschreiben und unabhängig von jenem Recht Geltung beanspruchen, das nach dem allgemeinen IPR auf den davon erfassten Sachverhalt anwendbar wäre. Im Anwendungsbereich der Rom II‑VO ermöglicht deren Artikel 16, die Anwendung der nach ihrem eigenen Geltungsanspruch anwendungswilligen Bestimmungen des VOEG.

Entscheidungstexte

  • 2 Ob 40/15v
    Entscheidungstext OGH 21.10.2015 2 Ob 40/15v
    Beisatz: Hier: Wegen Nichtermittelbarkeit des Unfallgegners Tatbestand des § 4 Abs 1 Z 2 VOEG erfüllt. Vorfrage des Bestehens eines Schadenersatzanspruchs gemäß Art 3 HStVÜ nach deutschem Recht zu beurteilen, Einstehen der Beklagten hingegen nach VOEG. (T1); Veröff: SZ 2015/113

Schlagworte

VOEG BGBl I 2007/37; Verkehrsopferschutz, Entschädigungsstelle nach Art 10 6. KH‑RL, Sachschäden, Personenschäden

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:2015:RS0130421

Im RIS seit

21.12.2015

Zuletzt aktualisiert am

18.04.2018

Dokumentnummer

JJR_20151021_OGH0002_0020OB00040_15V0000_001