Rechtssatz RS0130478
Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)
Rechtssatznummer
RS0130478
Entscheidungsdatum
21.10.2025
Rechtssatz
Wenn sowohl der Ort, an dem die Straftat ausgeführt wurde oder ausgeführt werden sollte, als auch der Ort, an dem der Erfolg eingetreten ist oder eintreten hätte sollen, im Ausland liegen oder nicht festgestellt werden können, ist für die örtliche Zuständigkeit im Hauptverfahren der Ort maßgebend, an dem der Beschuldigte seinen Wohnsitz oder Aufenthalt zum Zeitpunkt der Einbringung der Anklage hat oder zuletzt hatte.
Entscheidungstexte
- 15 Ns 105/15g
Entscheidungstext OGH 21.12.2015 15 Ns 105/15g
- 13 Os 129/14s
Entscheidungstext OGH 25.02.2015 13 Os 129/14s
Auch
- 12 Ns 24/17a
Entscheidungstext OGH 18.05.2017 12 Ns 24/17a
Auch
- 11 Ns 37/19h
Entscheidungstext OGH 23.07.2019 11 Ns 37/19h
- 13 Ns 2/20b
Entscheidungstext OGH 26.02.2020 13 Ns 2/20b
- 14 Ns 17/21t
Entscheidungstext OGH 25.03.2021 14 Ns 17/21t
Vgl; Beisatz: Subsidiarität des Anknüpfungspunktes des aktuellen Aufenthalts. Dieser stellt (nach dem Gesetzeswortlaut) auch keinen Begehungsort im Sinn des § 37 Abs 2 dritter Satz StPO dar. (T1)
- 11 Ns 27/23v
Entscheidungstext OGH 09.05.2023 11 Ns 27/23v
vgl
- 13 Ns 11/25h
Entscheidungstext OGH 19.03.2025 13 Ns 11/25h
vgl
- 11 Ns 69/25y
Entscheidungstext OGH 21.10.2025 11 Ns 69/25y
vgl
- 12 Ns 58/25p
Entscheidungstext OGH 07.10.2025 12 Ns 58/25p
vgl; nur: Ausschlaggebend ist der Wohnsitz des Angeklagten zum Zeitpunkt des Einbringens der Anklage. (T2)
European Case Law Identifier (ECLI)
ECLI:AT:OGH0002:2015:RS0130478
Zuletzt aktualisiert am
04.12.2025
Dokumentnummer
JJR_20151221_OGH0002_0150NS00105_15G0000_001