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Rechtssatz RS0130561×

Rechtssatz RS0130561

Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Zivilrecht

Rechtssatznummer

RS0130561

Geschäftszahl

10Ob71/15m; 10Ob49/16b

Entscheidungsdatum

19.07.2016

Norm

ABGB idF KindNamRÄG 2013 §145
UVG §4 Z2
UVG §15 Abs2
UVG §18 Abs1 Z2

Rechtssatz

Zwar ist eine selbständige Beurteilung der Vaterschaft oder der Nichtvaterschaft als Vorfrage im Unterhaltsvorschussverfahren ausgeschlossen, jedoch kann die Frage, ob ein Vaterschaftsanerkenntnis oder ein wirkungsloses „Nichtanerkenntnis“ vorliegt, von jeder Behörde ‑ somit auch vom Gericht im Unterhaltsvorschussverfahren ‑ als Vorfrage geprüft werden.  Der Berücksichtigung des Vorbringens eines „Nichtanerkenntnisses“ als Rekursgrund steht auch Paragraph 15, Absatz 2, UVG nicht entgegen.

Entscheidungstexte

  • 10 Ob 71/15m
    Entscheidungstext OGH 15.12.2015 10 Ob 71/15m
    Beisatz: Hier. Behauptete Unwirksamkeit eines Vaterschaftsanerkenntnisses infolge eines Identitätsmissbrauchs. (T1);
    Veröff: SZ 2015/136
  • 10 Ob 49/16b
    Entscheidungstext OGH 19.07.2016 10 Ob 49/16b
    Auch; nur: Die eine selbständige Beurteilung der Vaterschaft (oder Nichtvaterschaft) als Vorfrage im Unterhaltsvorschussverfahren ist ausgeschlossen. (T2)
    Beisatz: Hier: Verfahren zur Festellung der Vaterschaft noch nicht abgeschlossen. (T3)

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:2015:RS0130561

Im RIS seit

22.02.2016

Zuletzt aktualisiert am

25.04.2018

Dokumentnummer

JJR_20151215_OGH0002_0100OB00071_15M0000_001