Rechtssatz RS0130618
Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)
Rechtssatznummer
RS0130618
Entscheidungsdatum
23.03.2021
Rechtssatz
Die Kassation eines Konfiskationsausspruchs erfordert nicht die gleichzeitige Aufhebung der unter einem verhängten Geld- oder Freiheitsstrafe, weil letztere nicht in untrennbarem Zusammenhang mit der Konfiskation steht.
Entscheidungstexte
- 15 Os 187/15m
Entscheidungstext OGH 17.02.2016 15 Os 187/15m
Beisatz: Bei der Bemessung der Geld- oder Freiheitsstrafe ist die unter einem erfolgte Konfiskation nicht als mildernd zu berücksichtigen, während beim Ausspruch über letztere im Rahmen der Verhältnismäßigkeitsprüfung nach § 19a Abs 2 StGB dem Umstand, dass das den Täter in seiner Gesamtheit treffende Strafübel nicht die Grenze der Schuldangemessenheit überschreiten darf, durch gänzliches oder – sofern sie mehrere Gegenstände (oder Ersatzwerte) betrifft – teilweises (arg „soweit“) Absehen Rechnung getragen werden kann. (T1)
- 15 Os 189/15f
Entscheidungstext OGH 17.02.2016 15 Os 189/15f
- 14 Os 125/16p
Entscheidungstext OGH 24.01.2017 14 Os 125/16p
- 11 Os 85/17k
Entscheidungstext OGH 13.09.2017 11 Os 85/17k
Auch
- 11 Os 35/18h
Entscheidungstext OGH 22.05.2018 11 Os 35/18h
Auch
- 11 Os 29/18a
Entscheidungstext OGH 22.05.2018 11 Os 29/18a
Vgl
- 14 Os 1/21k
Entscheidungstext OGH 23.03.2021 14 Os 1/21k
Vgl
European Case Law Identifier (ECLI)
ECLI:AT:OGH0002:2016:RS0130618
Zuletzt aktualisiert am
19.05.2021
Dokumentnummer
JJR_20160217_OGH0002_0150OS00187_15M0000_003