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Rechtssatz RS0130619×

Rechtssatz RS0130619

Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Strafrecht

Rechtssatznummer

RS0130619

Entscheidungsdatum

05.12.2022

Rechtssatz

Bei der Bemessung der Geld- oder Freiheitsstrafe ist die unter einem erfolgte Konfiskation nicht als mildernd zu berücksichtigen, während beim Ausspruch über letztere im Rahmen der Verhältnismäßigkeitsprüfung nach Paragraph 19 a, Absatz 2, StGB dem Umstand, dass das den Täter in seiner Gesamtheit treffende Strafübel nicht die Grenze der Schuldangemessenheit überschreiten darf, durch gänzliches oder – sofern sie mehrere Gegenstände (oder Ersatzwerte) betrifft – teilweises (arg „soweit“) Absehen Rechnung getragen werden kann.

Entscheidungstexte

  • 15 Os 187/15m
    Entscheidungstext OGH 17.02.2016 15 Os 187/15m
    Beisatz: Die Kassation eines Konfiskationsausspruchs erfordert nicht die gleichzeitige Aufhebung der unter einem verhängte Geld- oder Freiheitsstrafe, weil letztere nicht in untrennbarem Zusammenhang mit der Konfiskation steht. (T1)
  • 15 Os 189/15f
    Entscheidungstext OGH 17.02.2016 15 Os 189/15f
  • 12 Os 112/15k
    Entscheidungstext OGH 12.05.2016 12 Os 112/15k
  • 15 Os 151/17w
    Entscheidungstext OGH 14.02.2018 15 Os 151/17w
    Auch
  • 11 Os 29/18a
    Entscheidungstext OGH 22.05.2018 11 Os 29/18a
    Vgl
  • 13 Os 44/18x
    Entscheidungstext OGH 27.06.2018 13 Os 44/18x
    Beisatz: Die Wertung der Konfiskation als Milderungsgrund ist rechtlich verfehlt. (T2)
  • 15 Os 104/22s
    Entscheidungstext OGH 05.12.2022 15 Os 104/22s
    Vgl

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:2016:RS0130619

Im RIS seit

06.04.2016

Zuletzt aktualisiert am

22.02.2023

Dokumentnummer

JJR_20160217_OGH0002_0150OS00187_15M0000_004