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Rechtssatz RS0131446×

Rechtssatz RS0131446

Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Strafrecht

Rechtssatznummer

RS0131446

Entscheidungsdatum

09.09.2025

Rechtssatz

Die Anführung jener strafgesetzlichen Bestimmungen, die – abgesehen von den nach Ziffer 2 und 3 erforderlichen Punkten – auf den Angeklagten angewendet wurden, im Urteilsspruch, ordnet bloß Paragraph 260, Absatz eins, Ziffer 4, StPO an. Ein Verstoß dagegen steht weder per se noch unter dem Aspekt eines Widerspruchs innerhalb des Erkenntnisses oder zwischen Spruch und Gründen unter Nichtigkeitssanktion im Sinn der Ziffer 3, des Paragraph 281, Absatz eins, StPO.

Entscheidungstexte

  • 14 Os 11/17z
    Entscheidungstext OGH 23.05.2017 14 Os 11/17z
    Beisatz: Hier: Irrtümliche Zitierung von § 28 Abs 4 SMG statt § 28a Abs 4 SMG als jene Bestimmung, nach der der Angeklagte bestraft wurde. (T1)
  • 11 Os 98/17x
    Entscheidungstext OGH 13.09.2017 11 Os 98/17x
    Vgl
  • 13 Os 63/21w
    Entscheidungstext OGH 29.09.2021 13 Os 63/21w
    Vgl
  • 15 Os 72/23m
    Entscheidungstext OGH 04.10.2023 15 Os 72/23m
    vgl; Beisatz: Die Erwähnung, Nichterwähnung oder Falschbezeichnung einer (rechtsrichtig) zur Anwendung gebrachten Gesetzesstelle im Sanktionsausspruch steht nicht unter Nichtigkeitssanktion. (T2)
    Beisatz: Hier: Unterlassene Anführung des (erkennbar und innerhalb der gesetzlich vorgegebenen Grenzen) zur Anwendung gebrachten § 43a Abs 2 StGB. (T3)
  • 11 Os 71/25p
    Entscheidungstext OGH 09.09.2025 11 Os 71/25p
    vgl

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:2017:RS0131446

Im RIS seit

03.07.2017

Zuletzt aktualisiert am

13.10.2025

Dokumentnummer

JJR_20170523_OGH0002_0140OS00011_17Z0000_001