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Rechtssatz RS0131447×

Rechtssatz RS0131447

Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Strafrecht

Rechtssatznummer

RS0131447

Geschäftszahl

15Os13/17a; 11Os72/21d

Entscheidungsdatum

27.07.2021

Rechtssatz

Bei der ‑ anhand des Anklagetenors und der Anklagebegründung vorzunehmenden ‑ Beurteilung der Frage, welchen Sachverhalt der Ankläger anklagen, also dem Gericht zur tatsächlichen Klärung und rechtlichen Beurteilung anheim stellen wollte, schlagen Zweifel an der Erkennbarkeit des Prozessgegenstands zu Lasten des Anklägers aus.

Entscheidungstexte

  • 15 Os 13/17a
    Entscheidungstext OGH 24.05.2017 15 Os 13/17a
    Beisatz: Hier: Der gegen den Angeklagten in der Anklageschrift erhobene Vorwurf des vorschriftswidrigen Überlassenes von Suchtgift an eine ‑ wegen anderer Taten mitangeklagte ‑ Person impliziert nicht zweifelsfrei einen auch vom Anklagewillen umfassten gegen den Mitangeklagten erhobenen Vorwurf, das betreffende Suchtgift (mit Inverkehrsetzungsvorsatz) erworben und besessen zu haben. (T1)
  • 11 Os 72/21d
    Entscheidungstext OGH 27.07.2021 11 Os 72/21d
    Vgl

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:2017:RS0131447

Im RIS seit

03.07.2017

Zuletzt aktualisiert am

12.10.2021

Dokumentnummer

JJR_20170524_OGH0002_0150OS00013_17A0000_001