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Rechtssatz RS0131769

Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Zivilrecht

Rechtssatznummer

RS0131769

Geschäftszahl

10ObS107/17h; 10ObS36/24b

Entscheidungsdatum

04.06.2024

Rechtssatz

Übersteigt das Rehabilitationsgeld den Richtsatz, bleibt es – zum Unterschied zu den jährlich valorisierten Pensionen – mangels einer gesetzlichen Anordnung unverändert, auch wenn es mehrere Jahre bezogen werden sollte. Das gilt nicht nur für das nach Paragraph 143 a, ASVG bemessene Rehabilitationsgeld, sondern auch für jene (Übergangs‑)Fälle, in denen sich dessen Höhe aus Paragraph 669, Absatz 6 a, ASVG bestimmt.

Entscheidungstexte

  • 10 ObS 107/17h
    Entscheidungstext OGH 14.11.2017 10 ObS 107/17h
  • 10 ObS 36/24b
    Entscheidungstext OGH Ordentliche Erledigung (Sachentscheidung) 04.06.2024 10 ObS 36/24b
    vgl; Beisatz: Eine kollektivvertragliche Lohnerhöhung ist beim Rehabilitationsgeld (§ 143a ASVG) gemäß § 125 Abs 1 letzter Satz ASVG nur dann zu berücksichtigen, wenn sie im Bemessungszeitraum - nicht jedoch während des laufenden Bezugs - eintritt. (T1)

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:2017:RS0131769

Im RIS seit

15.01.2018

Zuletzt aktualisiert am

20.08.2024

Dokumentnummer

JJR_20171114_OGH0002_010OBS00107_17H0000_001