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Rechtssatz RS0132035

Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Strafrecht

Rechtssatznummer

RS0132035

Geschäftszahl

13Os144/17a; 11Os98/19z; 14Os4/23d (14Os5/23a; 14Os6/23y)

Entscheidungsdatum

28.02.2023

Rechtssatz

Die mit Urteil verhängte Freiheitsstrafe und Strafen, auf die sich eine gleichzeitig ergangene Widerrufsentscheidung bezieht, bilden den Gegenstand ein und derselben Strafvollzuganordnung. Maßstab der Prüfung des Vorliegens der zeitlichen Voraussetzungen des Paragraph 6, Absatz eins, StVG bildet die Gesamtdauer der nach der Strafvollzugsanordnung zu vollziehenden Freiheitsstrafe.

Entscheidungstexte

  • 13 Os 144/17a
    Entscheidungstext OGH 31.01.2018 13 Os 144/17a
  • 11 Os 98/19z
    Entscheidungstext OGH 08.10.2019 11 Os 98/19z
    Vgl; Beisatz: Dies gilt auch für § 39 Abs 1 SMG. (T1)
    Beisatz: Im Sinn des § 39 Abs 1 SMG „nach diesem Bundesgesetz außer nach § 28a Abs 2, 4 oder 5“ SMG oder wegen einer der Beschaffungskriminalität zuzuordnenden Straftat „verhängt“ wurde(n) nicht nur die in einer solchen Verurteilung ausgesprochene (unbedingte) Freiheitsstrafe, sondern auch jene Strafen(teile) oder Strafreste, die durch einen zugleich damit gefassten Widerrufsbeschluss aktualisiert wurden. (T2)
  • 14 Os 4/23d
    Entscheidungstext OGH 28.02.2023 14 Os 4/23d
    vgl; Beisatz: hier: zu § 4 StVG (T3)

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:2018:RS0132035

Im RIS seit

27.06.2018

Zuletzt aktualisiert am

17.04.2023

Dokumentnummer

JJR_20180131_OGH0002_0130OS00144_17A0000_001