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Rechtssatz RS0132097

Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Zivilrecht

Rechtssatznummer

RS0132097

Geschäftszahl

5Ob35/18k; 5Ob77/18m; 5Ob90/18y; 5Ob157/18a

Entscheidungsdatum

03.10.2018

Norm

EuErbVO Art68
GBG §33 Abs1

Rechtssatz

Paragraph 33, Absatz eins, Litera d, GBG fordert (mangels Verweises auf Paragraph 32, Absatz eins, GBG) die genaue Angabe der Liegenschaft, in Betreff deren die Einverleibung erfolgen soll, nicht, sodass nach dem formellen Registerrecht die konkrete Bezeichnung der Liegenschaft im Europäischen Nachlasszeugnis (bzw dessen Abschrift) keine zwingende Voraussetzung für eine Einverleibung ist. Der Inhalt eines solchen Zeugnisses richtet sich ausschließlich nach Artikel 68, EuErbVO, der die darin aufzunehmenden Angaben abschließend regelt und die Bezeichnung der Liegenschaft ebenfalls nicht fordert, sodass allein das Fehlen dieser Angabe die Bewilligung der Einverleibung auf der Grundlage eines solchen Zeugnisses nicht hindert.

Entscheidungstexte

  • 5 Ob 35/18k
    Entscheidungstext OGH 15.05.2018 5 Ob 35/18k
    Veröff: SZ 2018/36
  • 5 Ob 77/18m
    Entscheidungstext OGH 12.06.2018 5 Ob 77/18m
  • 5 Ob 90/18y
    Entscheidungstext OGH 12.06.2018 5 Ob 90/18y
  • 5 Ob 157/18a
    Entscheidungstext OGH 03.10.2018 5 Ob 157/18a
    Vgl; Beisatz: Ein deutscher Erbschein muss - ebenso wie ein europäisches Nachlasszeugnis - die Liegenschaft(en) nicht konkret bezeichnen. (T1)

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:2018:RS0132097

Im RIS seit

30.07.2018

Zuletzt aktualisiert am

28.01.2020

Dokumentnummer

JJR_20180515_OGH0002_0050OB00035_18K0000_001