Rechtssatz RS0132247
Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)
Rechtssatznummer
RS0132247
Entscheidungsdatum
25.11.2025
Rechtssatz
Anders als bei Dokumentationspflichten oder dem Schriftlichkeitsgebot handelt es sich bei der Zweiwochenfrist des § 6 Abs 1 ÄsthOpG nicht um eine bloße Form- oder Ordnungsvorschrift. Aufklärungs- und/oder Einwilligungsdefizite führen im Kontext des ÄsthOpG zivilrechtlich dazu, dass die ästhetische Behandlung oder Operation als rechtswidriger Eingriff in die körperliche Integrität beurteilt werden muss, wenn der Eingriff vor Ablauf der Frist erfolgt.Anders als bei Dokumentationspflichten oder dem Schriftlichkeitsgebot handelt es sich bei der Zweiwochenfrist des Paragraph 6, Absatz eins, ÄsthOpG nicht um eine bloße Form- oder Ordnungsvorschrift. Aufklärungs- und/oder Einwilligungsdefizite führen im Kontext des ÄsthOpG zivilrechtlich dazu, dass die ästhetische Behandlung oder Operation als rechtswidriger Eingriff in die körperliche Integrität beurteilt werden muss, wenn der Eingriff vor Ablauf der Frist erfolgt.
Entscheidungstexte
- 6 Ob 120/18t
Entscheidungstext OGH 31.08.2018 6 Ob 120/18t
- 4 Ob 172/22f
Entscheidungstext OGH 18.10.2022 4 Ob 172/22f
Beisatz: Hier: Einwand des rechtmäßigen Alternativverhaltens zulässig. (T1)
- 4 Ob 59/25t
Entscheidungstext OGH Ordentliche Erledigung (Sachentscheidung) 25.11.2025 4 Ob 59/25t
Beisatz wie T1
European Case Law Identifier (ECLI)
ECLI:AT:OGH0002:2018:RS0132247
Zuletzt aktualisiert am
20.01.2026
Dokumentnummer
JJR_20180831_OGH0002_0060OB00120_18T0000_002