Rechtssatz RS0132413
Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)
Rechtssatznummer
RS0132413
Entscheidungsdatum
29.11.2022
Rechtssatz
Anders als die Anklageschrift (§ 211 StPO) hat der Einleitungsbeschluss (§ 28 DSt) den Prozessgegenstand nicht auch rechtlich zu bewerten (vgl § 211 Abs 1 Z 2 und 3 StPO), sondern bloß auf der Sachverhaltsebene abzugrenzen. Unter dem Aspekt des § 281 Abs 1 Z 8 StPO folgt daraus, dass im Regelungsbereich des DSt eine Informationspflicht im Sinn des § 262 StPO begrifflich ausscheidet, weil der in Verfolgung gezogene Sachverhalt im Einleitungsbeschluss gar nicht zu subsumieren ist.Anders als die Anklageschrift (Paragraph 211, StPO) hat der Einleitungsbeschluss (Paragraph 28, DSt) den Prozessgegenstand nicht auch rechtlich zu bewerten vergleiche Paragraph 211, Absatz eins, Ziffer 2 und 3 StPO), sondern bloß auf der Sachverhaltsebene abzugrenzen. Unter dem Aspekt des Paragraph 281, Absatz eins, Ziffer 8, StPO folgt daraus, dass im Regelungsbereich des DSt eine Informationspflicht im Sinn des Paragraph 262, StPO begrifflich ausscheidet, weil der in Verfolgung gezogene Sachverhalt im Einleitungsbeschluss gar nicht zu subsumieren ist.
European Case Law Identifier (ECLI)
ECLI:AT:OGH0002:2019:RS0132413
Zuletzt aktualisiert am
23.01.2023
Dokumentnummer
JJR_20190123_OGH0002_0210DS00003_18F0000_001